UMZUGSMEISTER 24
Besser - Schneller - Preiswerter
Hauptseite
Umzüge
Transporte
Entsorgungen
Lagerung
Packmaterial
Halteverbotschilder
Aktionspreise
Kostenangebote
Preise
AGB´s
Impressum
AGB´s

BRAAK UMZÜGE

Allgemeine Geschäftsbedingungen  (AGB)

1) Beauftragung eines weiteren Frachtführers

Hiermit ist vereinbart, dass der Auftragsnehmer / Angebotsersteller, jederzeit zu gleichen Konditionen einen Frachtführer für die Ausführung beauftragen kann. 

2) Zusatzleistungen

Zusätzlich zu vergüten sind besondere, bei Vertragsabschluss nicht vorhersehbare Leistungen und Aufwendungen. Gleiches gilt, wenn der Leistungsumfang durch den Absender unkorrekt angegeben wird, nach Vertragsabschluss erweitert wird oder erweitert werden muß, z.b. durch erforderliche Montageleistungen, die für den sicheren Transport notwendig sind. Des Weiteren zählen hierzu auch vom Spediteur nicht verschuldete Wartezeiten, zusätzliche Packleistungen usw., die vom Spediteur mit dem jeweiligen vereinbarten Stundensatz berechnet werden.

3) Erstattung der Umzugskosten

Soweit der Absender gegenüber einer Behörde oder einem Arbeitgeber einen Anspruch auf Umzugskostenvergütung hat, weist er diese Stelle an, die vereinbarte und fällige Umzugskostenvergütung abzüglich geleisteter Anzahlungen oder Teilzahlungen auf entsprechende Anforderung direkt an den Möbelspediteur auszuzahlen.

4) Transportsicherungen

Der Kunde / Absender ist verpflichtet, bewegliche oder elektronische Teile an hochempfindlichen Geräten wie z.B. Waschmaschinen, Plattenspielern, Fernseh-, Radio- und Hifi-Geräten, EDV-Anlagen fachgerecht für den Transport sichern zu lassen. Zur Überprüfung der fachgerechten Transportsicherung ist der Möbelspediteur nicht verpflichtet.

5) Nachprüfung durch den Absender

Bei Abholung des Umzugsgutes ist der Absender verpflichtet nachzuprüfen, dass kein Gegenstand oder keine Einrichtung irrtümlich mitgenommen oder stehen gelassen wird. Der Absender ist verpflichtet, bewegliche oder elektronische Teile an hochempfindlichen Geräten wie Waschmaschinen, Plattenspielern, Fernseh- und Radiogeräten, Computer usw. fachgerecht für den Transport sichern zu lassen. Zur Überprüfung der fachgerechten Transportsicherung und für die Funktionstüchtigkeit von Elektrogeräten jeder Art, ist der Möbelspediteur nicht verpflichtet.  Sollten die o.a. Vorgaben nicht erfüllt sein, kann für entstehende Schäden keine Haftung übernommen werden. 

6) Elektro- und Installationsarbeiten

Die Leute des Möbelspediteurs sind, sofern nichts anderes vereinbart ist, nicht zur Vornahme von Elektro-, Gas-, Dübel- und sonstigen Installationsarbeiten berechtigt.

7) Handwerkervermittlung

Bei Leistungen zusätzlich vermittelter Handwerker (z.B. Elektriker, Sanitär, Maler) haftet der Möbelspediteur nur für sorgfältige Auswahl.

8) Fälligkeit des vereinbarten Entgelts

Der Rechnungsbetrag ist – wenn nicht ausdrücklich eine andere schriftliche Vereinbarung getroffen wurde -  bei Nahtransporten vor Beendigung der Entladung in Bargeld fällig, bei Ferntransporten vor Beginn der Verladung in Bargeld oder einer rechtzeitigen Überweisung fällig. Die Abrechnung erfolgt grundsätzlich in EURO. Kommt der Absender seiner Zahlungsverpflichtung nicht nach, ist der Möbelspediteur berechtigt, das Umzugsgut anzuhalten oder nach Beginn der Beförderung auf Kosten des Absenders einzulagern. § 419 HGB (Beförderungs- und Ablieferungshindernisse) findet entsprechende Anwendung. Der ausführende Spediteur hat wegen aller durch den Umzugsvertrag begründeten Forderungen ein Pfandrecht am Umzugsgut. Er kann die Herausgabe verweigern, solange das vereinbarte Entgelt noch nicht geleistet wurde.  Eine Auslösung des Umzugsgutes ist nur dann möglich, wenn die vereinbarte Vergütung zuzüglich eventuell angefallener Mehrleistungen vollständig bezahlt wurde. Wünscht der Auftraggeber den Transport des ausgelösten Guts durch den Auftragnehmer, wird ein neuer Transportvertrag geschlossen, welcher entsprechend zu vergüten ist.

9) Auftragsstornierung - Stornierungskosten

Kündigt der Auftraggeber einen Transport- oder Entsorgungsauftrag vor dessen Durchführung, so ist folgende Stornierungsgebühr vereinbart und zu zahlen:
Bei einer Stornierung bis zu 14 Tage vor dem vorgesehenen Transport- oder Entsorgungsauftragstermin, sind 50,- €  Stornierungsgebühr zu zahlen. Ab dem 13. Tag bis 48 Stunden vor dem vorgesehenen Transport- oder Entsorgungsauftragstermin sind 100,- € Stornierungsgebühr zu zahlen.    Wird der Auftrag innerhalb 48 Stunden vor dem vereinbarten Auftragstermin storniert, sind 150,- € Stornierungsgebühr zu zahlen.  Eine Stornierung am Tag des vereinbarten Auftragstermins ist nicht mehr möglich.  In diesem Fall wird ein geschäftlicher Einnahmeausfall berechnet.  Es wird der Tagesgesamtbruttopreis einer 2 Mann Kolonne in Rechnung gestellt  in Höhe von 476,- € inkl. 19% Mwst.   Die Auftragsstornierung muss immer rechtzeitig, schriftlich vom Auftraggeber erfolgen.  Zeitlich entscheidend ist der postalische Eingang bei uns in der Firma.

10) Gerichtsstand

Für Rechtsstreitigkeiten mit Vollkaufleuten auf Grund dieses Vertrages und über Ansprüche aus anderen Rechtsgründen, die mit dem Transportauftrag zusammenhängen, ist das Gericht, in dessen Bezirk der vom Absender beauftragte Möbeltransporteur seinen Geschäftssitz hat, ausschließlich zuständig. Für Rechtsstreitigkeiten mit anderen als Vollkaufleuten gilt die ausschließliche Zuständigkeit nur für den Fall, dass der Absender nach Vertragsabschluss seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in das Ausland verlegt oder sein Wohnsitz oder persönlicher Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.

11) Rechtswahl
Es gilt deutsches Recht.

 

Haftungsinformation des Möbelspediteurs gemäß § 451g HGB

1. Anwendungsbereich

Der Frachtführer (im folgenden Möbelspediteur genannt) haftet nach dem Umzugsvertrag und dem  Handelsgesetzbuch (HGB).

2. Haftungsgrundsätze

Der Möbelspediteur haftet für den Schaden, der durch Verlust oder Beschädigung des Umzugsgutes in der Zeit von der Übernahme zur Beförderung bis zur Ablieferung oder durch Überschreitung der Lieferfrist entsteht (Obhutshaftung).

3. Haftungshöchstbetrag

Die Haftung des Möbelspediteurs wegen Verlust oder Beschädigung ist auf einen Betrag von 620,- Euro je Kubikmeter Laderaum, der zur Erfüllung des Vertrages benötigt wird, beschränkt. Haftet der Möbelspediteur wegen der Verletzung einer mit der Ausführung des Umzuges zusammenhängenden vertraglichen Pflicht für Schäden, die nicht durch Verlust oder Beschädigung des Umzugsgutes oder durch Überschreitung der Lieferfrist entstehen, und handelt es sich um andere Schäden als Sach- und Personenschäden, so ist in diesem Fall die Haftung auf das Dreifache des Betrages begrenzt, der bei Verlust des Gutes zu zahlen wäre.

4. Wertersatz

Hat der Möbelspediteur Schadensersatz wegen Verlust zu leisten, so ist der Wert am Ort und zur Zeit der Übernahme zur Beförderung zu ersetzen. Bei Beschädigung des Gutes ist der Unterschied zwischen dem Wert des unbeschädigten Gutes und dem Wert des beschädigten Gutes zu ersetzen. Dabei kommt es auf Ort und Zeitpunkt der Übernahme zur Beförderung an.  Der Wert des Umzugsgutes bestimmt sich in der Regel nach dem Marktpreis.  Zusätzlich sind die Kosten der Schadensfeststellung zu ersetzen.

5. Haftungsausschluss

Der Möbelspediteur ist von der Haftung befreit, soweit der Verlust, die Beschädigung oder die Überschreitung der Lieferfrist auf Umständen beruht, die der Möbelspediteur auch bei größter Sorgfalt nicht vermeiden und deren Folgen er nicht abwenden konnte (unabwendbares Ereignis).

6. Besondere Haftungsausschlussgründe

Der Möbelspediteur ist von seiner Haftung befreit, soweit der Verlust oder die Beschädigung auf eine der folgenden Gefahren zurückzuführen ist:
1.   Beförderung von Edelmetallen, Juwelen, Edelsteinen, Geld, Briefmarken, Münzen, Wertpapieren oder Urkunden;
2.   Ungenügende Verpackung oder Kennzeichnung durch den Absender;
3.   Behandeln, Verladen oder Entladen des Umzugsgutes durch den Absender;
4.   Beförderung von nicht vom Möbelspediteur verpacktem Gut in Behältern;
5.   Verladen oder Entladen von Umzugsgut, dessen Größe oder Gewicht den Raumverhältnissen an der Ladestelle oder Entladestelle nicht entspricht, sofern der Möbelspediteur den Absender auf die Gefahr einer Beschädigung vorher hingewiesen und der Absender auf die Durchführung der Leistung bestanden hat;
6.   Beförderung lebender Tiere oder von Pflanzen;
7.   Natürliche oder mangelhafte Beschaffenheit des Umzugsgutes, demzufolge es besonders leicht Schäden, insbesondere durch Bruch, Funktionsstörungen, Rost, inneren Verderb oder Auslaufen, erleidet.  Ist ein Schaden eingetreten. der nach den Umständen des Falles aus einer der unter 1. bis 7. bezeichneten Gefahren entstehen konnte, so wird vermutet, dass der Schaden aus dieser Gefahr entstanden ist.  Der Möbelspediteur kann sich auf die besonderen Haftungsausschlussgründe nur berufen, wenn er alle ihm nach den Umständen obliegenden Maßnahmen getroffen und besondere Weisungen beachtet hat.

7. Außervertragliche Ansprüche

Die Haftungsbefreiungen und Haftungsbegrenzungen gelten auch für einen außervertraglichen Anspruch des Absenders oder des Empfängers gegen den Möbelspediteur wegen Verlust oder Beschädigung des Umzugsgutes oder wegen Überschreitung der Lieferfrist.
 Wegfall der Haftungsbefreiungen und -begrenzungen
Die Haftungsbefreiungen und Haftungsbegrenzungen gelten nicht, wenn der Schaden auf eine Handlung oder Unterlassung zurückzuführen ist, die der Möbelspediteur vorsätzlich oder leichtfertig und in dem Bewusstsein, dass ein Schaden mit Wahrscheinlichkeit eintreten werde, begangen hat.

8. Haftung der Leute

Werden Schadensersatzansprüche aus außervertraglicher Haftung wegen Verlust oder Beschädigung des Umzugsgutes oder wegen Überschreitung der Lieferfrist gegen einen der Leute des Möbelspediteurs erhoben, so kann sich auch jener auf die Haftungsbefreiungen und -begrenzungen berufen. Das gilt nicht, wenn er vorsätzlich oder leichtfertig und in dem Bewusstsein, dass ein Schaden mit Wahrscheinlichkeit eintreten werde, gehandelt hat.

9. Ausführender Möbelspediteur

Wird der Umzug ganz oder teilweise durch einen Dritten ausgeführt (ausführender Möbelspediteur), so haftet dieser für den Schaden, der durch Verlust oder Beschädigung des Gutes oder durch Überschreitung der Lieferfrist während der durch ihn ausgeführten Beförderung entsteht. Der ausführende Möbelspediteur kann alle Einwendungen geltend machen, die dem Möbelspediteur aus dem Frachtvertrag zustehen. Der ausführende Möbelspediteur haftet als Gesamtschuldner. Werden Leute des ausführenden Möbelspediteurs in Anspruch genommen, so gelten für diese die Bestimmungen über die Haftung der Leute.

10. Haftungsvereinbarung

Der Möbelspediteur weist den Absender auf die Möglichkeit hin, mit ihm gegen Bezahlung eines entsprechenden Entgelts eine weitergehendere als die gesetzlich vorgesehene Haftung zu vereinbaren.

11. Transportversicherung

Der Möbelspediteur weist den Absender auf die Möglichkeit hin, das Gut gegen Bezahlung einer gesonderten Prämie zu versichern.

12. Schadensanzeige

Um das Erlöschen von Ersatzansprüchen zu verhindern, ist folgendes zu beachten:
Der Absender ist verpflichtet, das Gut bei Ablieferung auf äußerlich erkennbare Beschädigungen oder Verluste zu untersuchen. Offensichtliche Verluste oder Schäden, müssen sofort beim Umzugspersonal gerügt werden und schriftlich, detailliert auf einem Schadensprotokoll festgehalten und vom Umzugspersonal unterschrieben werden, um dies dem Möbelspediteur, spätestens am Tag nach der Ablieferung anzuzeigen. Äußerlich nicht erkennbare Beschädigungen oder Verluste müssen dem Möbelspediteur innerhalb von 14 Tagen, ab Annahme des Gutes, immer schriftlich und spezifiziert angezeigt werden. Pauschale Schadensanzeigen genügen in keinem Fall.  Spätere Reklamationen können nicht mehr anerkannt werden und führen zum Anspruchsverlust.

13. Schadensbehebung

Der ausführende Spediteur hat bei einem berechtigten Schadensersatz, bis zu drei Mal das Recht, den Schaden selbst fachgerecht zu beheben.

14. Gefährliches Umzugsgut

Zählt zu dem Umzugsgut gefährliches Gut (z.B. Benzin oder Öle), ist der Absender verpflichtet, dem Möbelspediteur rechtzeitig anzugeben, welcher Natur die Gefahr ist, die von dem Gut ausgeht (z.B. Feuergefährlichkeit, ätzende Flüssigkeit, explosive Stoffe etc.)


Diese Beförderungs-, Haftungs- und Geschäftsbedingungen sind vom Auftraggeber zur Kenntnis genommen worden und werden mit Auftragsabgabe ohne Einwand anerkannt.